Transitalia Marathon 2019 – Vorbereitungen

7 Wochen ist meine erste Rally nun bereits her und noch immer zehre ich nahezu täglich an den tollen Ereignissen in Bosnien. Morgen mache ich mich erneut auf den Weg, auf eigener Achse geht auf nach Bella Italia zum Transitalia Marathon 2019.

Auch diese Veranstaltung ist kein Rennen oder Wettkampf, jedoch – nach Erzählungen von Freunden – wie eine echte Rally organisiert. Ich möchte in Bosnien gelernte Kenntnisse weiter vertiefen und so navigiere ich wieder per Roadbook und starte mit meiner HPN hierfür in der Glorious-Klasse. Diese Klasse ist für Motorräder, die vor 1993 hergestellt worden sind. Scheinbar gehöre ich (bzw. meine BMW) damit schon zum alten Eisen. 🙂

Bis dato hat mich die Veranstaltung 650€ für die Anmeldung mit Roadbook gekostet. Zusätzlich werden verpflichtend 65€ für die FMI Mitgliedschaft fällig, diese ist notwendig um in Italien an dieser Veranstaltung (und z.B. auch der Hard Alpi Tour) teilzunehmen. Ein paar einfache Hotels habe ich für knapp 30€ je Nacht gefunden, alle relativ nah an dem jeweiligen Start/Zieleinlauf des Fahrtages.

Ganz allein werde ich nicht vor Ort sein, die deutsche Facebook Gruppe und Community ‚GS-Monkeys‘ nimmt mit mehreren Teams und in Summe 18 Fahrern ebenfalls in Italien teil. Am Transitalia Marathon treten nach einem kurzen Blick in die Teilnehmerliste ca. 60% Italiener und 39% Deutsche an, der Rest verteilt sich auf ein paar Fahrer aus der Schweiz, Österreich, Spanien und Frankreich.

Vorbereitet hatte ich bis vorgestern noch überhaupt nichts, höchste Zeit also! Kurz noch die Verkabelung meines Navigations-Towers optimiert und hoffe, dass dies die ganze Rally hält. Kurzfristig neue Reifen aufgezogen und für heute stehen noch ein paar Kleinigkeiten auf dem Programm: Ölstand kontrollieren, Klebeband und Textmarker fürs Roadbook kaufen, sowie meine sieben Sachen packen. Ich werde nur einen Rucksack für meine Kamera und eine kleine Hecktasche mit dem Nötigsten (und etwas Werkzeug sowie zwei Ersatzschläuche) für mein gesamt acht Tage langes Spätsommer-Abenteuer mitnehmen. Wir werden danach sehen ob es gereicht hat, aber in der Vergangenheit hatte ich eher immer zu viel auf Motorrad Trips dabei.

Italien, ich komme!

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